Es wird mal wieder Zeit für neue Bilder, deshalb jetzt hier ein Beitrag über unsere letzten beiden Reiseziele
San Agustín
San Agustín ist eine der geheimnisvollsten und bedeutendsten archäologischen Fundstätten Südamerikas und seit 1995 auch UNESCO-Weltkulturerbe. Hier siedelte in vorkolumbianischer Zeit ein bereits hoch entwickeltes indigenes Volk, welches San Agustín und Umgebung für Zeremonien nutzte und genau dort über 300 Statuen aus Lavagestein und Basalt, sowie Grabanlagen hinterlassen hat. Also haben wir uns gesagt: das muss man gesehen haben! Einziger Haken: 12 Std Busfahrt von der Hauptstadt Bogotá – aber was tut man nicht alles, um sich kulturell weiter zu bilden
Das Ganze war sehr interessant und die lange Anreisezeit auf jeden Fall wert! Ein paar Eindrücke:
Von San Agustín aus ist auch “El Estrecho” zu erreichen, eine Flußbettverengung des Río Magdalena - längster Fluss Kolumbiens. An dieser Stelle verengt er sich auf nur 2, 20 Meter. Und weils dort so schön ist, waren wir da auch!
Die Tatacoa-Wüste
Unser zweiter Ausflug hat uns in die Tatacoa-Wüste geführt, die gut sieben Stunden von Bogotá entfernt ist. Eigentlich ist das Ganze auch nur Trockensavanne und keine Wüste, aber trotzdem nicht weniger heiß! Die Indianer nannten diese Region Tatacoa, was übersetzt Klapperschlange bedeutet. Vor Millionen von Jahren war an dieser Stelle Meer und Sumpfwald und noch heute finden sich dort überall sehr viele versteinerte Überreste von Schildkröten, Kaimanen, Riesengürteltieren oder Riesenfaultieren, die mindestens fünf Millionen Jahre alt sind (man muss nur die Augen offen halten
) Es gibt dort auch jegliches Krabbelzeug, dem man lieber nicht zu nahe kommt – Skorpione, schwarze Witwen, etc.
Wir haben eine Nacht in der Wüste verbracht, in einer mehr als bescheidenen Unterkunft.. Bei unsere anscheinend so überraschenden Ankunft (wir hatten reserviert!) wurde dann auch erst mal das Zimmer “sauber gemacht”…mehr schlecht, als recht, aaaaber wir sind ja nicht überzimperlich und habens überlebt
Dafür konnten wir aber am Abend eine Führung durch die dortige Sternwarte machen und den wunderschönen Sternenhimmel genießen, die Bedingungen dort sind ja geradezu perfekt.
Am nächsten Morgen haben wir uns dann schon sehr bald aus dem Bett gequält, um zusammen mit unserem Guide Oswaldo und seinem Mototaxi eine Tour durch die Tatacoa-Wüste zu starten! Die verschiedenen Landschaftsbilder waren jedes Mal aufs Neue beeindruckend!
Besonders schön war dann der Sprung in einen Pool, der einfach mitten in dieser Wüste ist. Super genial, auch wenn das Wasser ruhig einen Tick kälter hätte sein können
Den Rest des vergangenen Wochenendes haben wir dann noch bei Dani im geliebten Bogotá zugebracht, da findet man schließlich immer was zu tun
Soo, diese Woche kommen dann auch endlich meine Eltern…da freu ich mich!
Beim nächsten Mal gibts wieder aus dem Colegio – der Projekttag steht vor der Tür! Ich wünsch euch allen weiterhin eine super Zeit, wo auch immer auf der Welt ihr grad steckt!
Sehr liebe Grüße,
Sarah





















































































































